Schön, dass du da bist! In diesem Monat begleitet mich ein ganz besonderes Wort: Fülle. Für mich ist Fülle nicht einfach nur „dankbar sein“. Fülle ist magisch. Sie steckt in allem, was uns umgibt – man muss nur genau hinsehen. Sie liegt in den großen Momenten genauso wie in den ganz kleinen, unscheinbaren Augenblicken des Alltags, in unserer Kreativität und in der Welt da draußen.  Im Juli schreibe ich meine ganz persönlichen Gedanken über diese Magie auf und teile sie hier auf meiner Homepage mit dir. Lass dich einfach überraschen, was jeder neue Tag bringt, und nimm dir täglich einen kleinen Moment Zeit zum Lesen, Mitfühlen und Staunen

1.Juli 2026
Fülle bedeutet für mich, am Steg zu sitzen und mit meinem Mann Hubert zu frühstücken.
Bei Kerzenschein an einem lauen Sommerabend zu sitzen und den Tag ausklingen zu lassen.
Wenn die Canna zu blühen beginnt. Yoga am See und anschließend in den türkisblauen See hüpfen. Mit meiner Mama am Nachmittag die Fernsehsendung „Tüll und Tränen“ anzuschauen
und über die hässlichsten Brautkleider zu lachen.
Im Garten unter freiem Himmel zu duschen. Wenn ich nach 53 Jahren meine damaligen Freundinnen wieder regelmäßig treffe.
Wenn ich mit meiner Freundin  über Gott und die Welt telefonieren kann. Wenn mir mein Mann frischen Salat, Gurken, Tomaten, Zucchini und Kräuter aus seinem Gartenparadies reicht,
er über die Ernte strahlt und glücklich ist. Wenn ich ein Bild male und der Kunde überglücklich ist. Wenn meine Pelargonien unendlich in Fülle blühen. Wenn ich arbeite, aber die Freiheit habe, es nicht mehr zu müssen.“
Wer mit offenen Augen durchs Leben geht, entdeckt die Fülle in jedem Augenblick.
3.Juli 2026
Ich staune über die Fülle an Augenblicken in meinem Leben, die ich ganz bewusst lebe und erkenne. Es ergeben sich so viele wunderbare Möglichkeiten. Eine unendliche Fülle liegt in der Kreativität – sei es im Garten, in der Kunst oder in der Kalligrafie.
4.Juli 2026
Es ist die schöpferische Kraft in mir. Die Leichtigkeit auf Papier zu schreiben. Mit Buchstaben Worte ins Leben zu rufen. Worte die berühren, die glücklich machen Die Herzen berühren. Worte die zum nachdenken anregen und eine unsichtbare Kraft ausstrahlen.
8.Juli 2026
Was esse ich am liebsten ? „Eindeutig die selbstgemachten Germknödel von meiner Mama! Die Fülle ist Powidlmarmelade, dazu Mohn und zerlassene Butter. Sie sind einfach die besten. Ich spare mir vorher den Hunger auf und esse meistens 4–5 Stück. Es ist jedes Mal das Gleiche: Danach ist mir schlecht und ich sage: ‚Nie wieder esse ich so viel!‘ Und beim nächsten Mal esse ich wieder so viel. Das ist pure Fülle.“
9.Juli 2026
Wie teile ich Fülle mit anderen Menschen?
Mit einer Fülle an Aufmerksamkeiten. Einfach jemanden anrufen, den ich schon lange hören wollte. Kleine Geschenke und im Status ein Foto aus dem Wald oder von Wolkenstimmungen. Eine Berührung und aufmerksames Zuhören. Ich schreibe dann Texte in mein „schönes Buch“, das sich immer mehr und mehr füllt. „Vielleicht ist die Fülle gar kein Zustand, den man erst erreichen muss, sondern eine Entscheidung. Indem ich achtsam bin, die Wolken beobachte oder Worte sammle, hole ich mir das Glück ganz bewusst ins Leben zurück – gerade dann, wenn es im Außen mal an etwas fehlt.“
9.Juli 2026
Man sagt, Geld ist nicht wichtig, aber es ist trotzdem wichtig, um einiges zu kaufen. Dabei geht es gar nicht um Luxus, sondern um das Fundament:. Geld bezahlt die Miete und das tägliche Leben. Wenn die Existenz gesichert ist, hat man den Kopf frei und alles geht leichter, Geld ist nicht das Ziel des Lebens, aber ein Werkzeug. Es gibt uns den Freiraum, unser Leben selbstbestimmt zu gestalten. Wahre Fülle beginnt dort, wo die finanzielle Sicherheit uns erlaubt, einfach Mensch zu sein mit anderen zu teilen und dankbar zu sein.